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Als Privatperson eine Waffe erwerben
Fragen betreffend Anpassungen im Waffenrecht

SPORTGERÄT

TRANSPORT VON WAFFEN UND MUNITION

Am 1. Januar 2020 ist eine neue Ordnungsbussenverordnung in Kraft getreten. Im Folgenden gehen wir auf deren Auswirkung für Schützinnen und Schützen ein. Vorab: An der Regelung zum Transport von Waffe und Munition an sich hat sich nichts geändert. Neu ist: Wer seine Feuerwaffe transportiert, ohne sie von der Munition zu trennen, riskiert eine Busse von 300 Franken.

Auf keinen Fall darf man geladene Waffen transportieren. Auch darf man keinesfalls schon Munition in das Magazin abfüllen, selbst wenn dieses nicht in die Waffe eingesetzt ist. Das leere Magazin sollte am besten ausserhalb der Waffe transportiert werden. Sind diese Vorschriften erfüllt, darf man die ungeladene Waffe mit Munition und leeren Magazinen in unmittelbarer Nähe zusammen transportieren. Es ist zulässig, sie in der gleichen Tasche oder im gleichen Kofferraum zu transportieren. Eine weitergehende räumliche Trennung ist nicht verlangt. Ein blosses Gerücht ist, dass Waffe und Munition in separaten Behältnissen oder gar in unterschiedlichen Teilen des Autos (bspw. Rücksitz und Kofferraum) transportiert werden müssen.




NEUE WAFFENVERORDUNG

Seit dem 15. August ist die neue Waffenverordnung in Kraft. Für den Kauf eines Sturmgewehrs 90 oder 57 mit einem Magazin von mehr als 10 Patronen ist nun eine Ausnahmebewilligung nötig.

Nach der verlorenen Abstimmung gegen das Waffengesetz vom 19. Mai hat der Bund das neue Gesetz, das aufgrund der EU-Waffenrichtlinie angepasst worden ist, am 15. August in Kraft gesetzt. Seither gilt die neue Waffenverordnung, die den Erwerb und den Besitz von halbautomatischen Waffen, die ab sofort grundsätzlich zu den verbotenen Waffen zählen, regelt. Sturmgewehre 90 und 57 mit einem Magazin von mehr als zehn Patronen sowie halbautomatische Pistolen mit einem Magazin von mehr als 20 Patronen können neu nur noch mit einer Ausnahmebewilligung erworben werden. Wer im Besitz einer solche Waffe ist, die noch nicht in einem kantonalen Waffenregister gemeldet ist, hat drei Jahre Zeit, die Waffe zu melden.

Das Fedpol hat auf seiner Website das Formular für die Ausnahmebewilligung sowie ein Formular für den Nachweis des regelmässigen Schiessens online gestellt. Zudem werden verschiedene Fragen zur neuen Waffenverordnung beantwortet. Im nächsten Mitgliedermagazin «Schiessen Schweiz» wird die Waffenverordnung im Detail vorgestellt.

Joel Haefeli, Jurist und Schützenmeister, hat die Waffenverordnung und ihre Auswirkungen auf Schützinnen und Schützen analysiert. Freundlicherweise hat er seine Analyse zur Verfügung gestellt. Sie kann hier heruntergeladen werden [228 KB] .

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Häufige Fragen betreffend die Anpassungen im Waffenrecht




 

TRANSPORT VON WAFFEN UND MUNITION

Am 1. Januar 2020 ist eine neue Ordnungsbussenverordnung in Kraft getreten. Im Folgenden gehen wir auf deren Auswirkung für Schützinnen und Schützen ein. Vorab: An der Regelung zum Transport von Waffe und Munition an sich hat sich nichts geändert. Neu ist: Wer seine Feuerwaffe transportiert, ohne sie von der Munition zu trennen, riskiert eine Busse von 300 Franken.

Auf keinen Fall darf man geladene Waffen transportieren. Auch darf man keinesfalls schon Munition in das Magazin abfüllen, selbst wenn dieses nicht in die Waffe eingesetzt ist. Das leere Magazin sollte am besten ausserhalb der Waffe transportiert werden. Sind diese Vorschriften erfüllt, darf man die ungeladene Waffe mit Munition und leeren Magazinen in unmittelbarer Nähe zusammen transportieren. Es ist zulässig, sie in der gleichen Tasche oder im gleichen Kofferraum zu transportieren. Eine weitergehende räumliche Trennung ist nicht verlangt. Ein blosses Gerücht ist, dass Waffe und Munition in separaten Behältnissen oder gar in unterschiedlichen Teilen des Autos (bspw. Rücksitz und Kofferraum) transportiert werden müssen.




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