Sie sind hier: Verein Über uns  
 VEREIN
Vorstand
Reglemente
Über uns
Schiessplatz

ÜBER UNS

Gründung

Die SG Reinach seit der Gründung im Jahre 1874 bis zum Hundertjährigen Jubiläum 1974

In den Kriegsjahren 1870 / 71, welche die meisten Schweizerbürger im Wehrkleid an der Grenze verbrachten, wurde in der militärischen Ausbildung das Schwergewicht auf die Förderung der Schiessfertigkeit gelegt.
Diese erweckte in manchem Soldaten die Freude am Schiesssport, was in vielen Gemeinden damals zur Gründung der ersten Schiessvereine führte.

Auch in Reinach, mit damals 800 Einwohnern, wurde von einigen begeisterten Schützen die Initiative ergriffen, um Wege zu suchen auch ausserhalb des Militärdienstes dem Schiesssport zu huldigen. Dies hatte zur Folge, dass im Jahre 1874 die Schützenunion gegründet wurde.Die Schiessübungen wurden auf der Anlage des Schützenklubs Dornach in der Reinacherheide durchgeführt (in der Gegend des heutigen Schwimmbades)

Mit der Gründung des Militärschiessvereins im Jahre 1896, entstand ein zweiter Schiessverein in Reinach.- Leider kam es im Jahre 1906 zur Auflösung der Schützenunion, da unter den Mitgliedern Meinungsverschiedenheiten aufkamen, die nicht mehr gütlich bereinigt werden konnten und zur Spaltung in zwei Lager führten.

- Diese beiden Gruppen entschlossen sich zur Gründung von je einer selbständigen Gesellschaft, die Feldschützen und den Freischützen.

- Im Jahre 1910 wurde eine eigene Schiessanlage mit 6 Scheiben gebaut. Man wählte schon damals den Standort Rüttenen, welcher bis zum Jahre 1994 geblieben ist.

- Wichtige Marksteine in der Geschichte sind die Gründung der Pistolensektion 1935 und der Kleinkalibersektion 1948 durch die Feldschützen.

- Mit der Zeit wurde eine Modernisierung und Erweiterung der Schiessanlage auf 12 Scheiben immer vordringlicher. Im Jahre 1953 konnte dieses Vorhaben realisiert werden.

- Einige Jahr später, (vermutlich 1962) wurde einen weiteren Ausbau auf 16 Scheiben vorgenommen.

- Im Jahre 1971, kam es nach 65 Jahren, zur Wiedervereinigung der beiden Vereine zu einem einzigen Schiessverein, unter dem noch heutigen Namen:
Schützengesellschaft Reinach.

- Rechtzeitig nach der Wiedervereinigung, konnte im Jahre 1974 das hundertjährige Jubiläum, gefeiert werden.




Vereinsgeschichte

Die Vereinsgeschichte ab der Fusion 1971

- In den 70 er Jahren machten die Schiesslärmgegner mit dem angestrebten Ziel einer Schiessstandverlegung, immer stärkeren Druck auf die Gemeindebehörden, um so das umstrittene Schiesslärmproblem endlich lösen zu können.

- Mit dem ersten Schützenhausbrand im Jahre 1979, der durch Brandstiftung entfacht wurde, kamen die Schiessvereine in arge Bedrängnis.

- Nach dem Wiederaufbau des Schützenhauses, wurden die Stimmen einer Stand-verlegung, immer lauter. Mit einigen neuen Projekten auf Reinacher Bann, ersuchte die Gemeindebehörde diesen Umstand beruhigend entgegen zu wirken. Doch die zu erwartenden erheblichen finanziellen Aufwendungen, machte diese gute Absicht zu nichte.

- Die Eidg. Lärmschutzverordnung von 1991 besagte, dass sich alle Schiessstände der neu geschaffenen Norm dieser Verordnung anpassen müssen. Solche Schiess-stände, die diese Norm auch mit Umbauten nicht erfüllen können, werden ab 1995 für den freiwilligen Schiessbetrieb geschlossen. (Diese Verordnung wurde im Jahre 1994 bis auf das Jahr 2005 verlängert)

- Da auch ein Umbau der Reinacher Schiessanlage, die gesetzlichen Grenzwerte, nach vorherigen aufwendigen Prüfungen nicht erfüllen konnte, musste schnellstens eine Alternative zur Lösung des Schiessstandproblems gefunden werden.

- Mit dem zweiten Schützenhausbrand im Jahre 1993, ebenfalls durch Brandstiftung entstanden, wurde die Situation immer kritischer.

- Die Wiederaufnahme, der in früheren Jahren angefangenen und ins stocken geratenen Einkaufsgespräche, durch die Gemeindebehörde mit den Partner-gemeinden vom Schiessstand Schürfeld, ermöglichte schlussendlich die Einkaufs-verträge der Reinacher Schiessvereine in die Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld Aesch vorzubereiten.

- Um eine angedrohte Zwangseinweisung der Reinacher Schützen ins Schürfeld durch die Militärdirektion Baselland zu verhindern, hatte auch die Gemeinde Ettingen, welche sich immer durch ein Veto, von einem Reinacher Einkaufsabsichten distanzierte, nichts mehr einzuwenden.

- Vorher konnte noch im Jahre 1992 als letztes grosses Ereignis, das Kantonale Schützenfest beider Basel im Reinacher Schiesstand, mit vorher neu installierter elektronischer Trefferanlage, durchgeführt werden.

- Nachdem die beiden Tochtersektionen (Pistolenschützen und Kleinkaliber-schützen) schon seit einiger Zeit selbständige Vereine sein wollten, wurde den beiden Anträgen auf Autonomie per 1. Januar 1994 entsprochen.

- Mit dem Spatenstich vom Nov. 1994, für eine Erweiterung der Schiessanlage im Schürfeld, konnte ein langes Kapitel der erfolgreichen Vorverhandlungen abge-schlossen werden.

- Mit einem enormen finanziellen Aufwand der Gemeinde Reinach (2 Millionen Fr.) (einen Neubau auf Reinacher Bann, wurde auf ca. 5-6 Mio. Fr. veranschlagt) wurde der nötige Umbau bzw. die Erweiterung ein voller Erfolg.Das Jahr 1995 stand ganz im Zeichen des Umzuges.Mit grossem Elan konnte die Schiessanlage Schürfeld nach einjähriger Umbauzeit am 4.Nov.1995 den Partnergemeinden Aesch, Pfeffingen, Ettingen, Therwil und Reinach nach derer Einweihung, übergeben werden.

- Seit Schiesssaison 1995, betreibt nun die Schützengesellschaft Reinach in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld ihren Schiesssport.




Druckbare Version