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Die Vereinsgeschichte ab der Fusion 1971

- In den 70 er Jahren machten die Schiesslärmgegner mit dem angestrebten Ziel einer Schiessstandverlegung, immer stärkeren Druck auf die Gemeindebehörden, um so das umstrittene Schiesslärmproblem endlich lösen zu können.

- Mit dem ersten Schützenhausbrand im Jahre 1979, der durch Brandstiftung entfacht wurde, kamen die Schiessvereine in arge Bedrängnis.

- Die Eidg. Lärmschutzverordnung von 1991 besagte, dass sich alle Schiessstände der neu geschaffenen Norm dieser Verordnung anpassen müssen. Solche Schiess-stände, die diese Norm auch mit Umbauten nicht erfüllen können, werden ab 1995 für den freiwilligen Schiessbetrieb geschlossen. (Diese Verordnung wurde im Jahre 1994 bis auf das Jahr 2005 verlängert)

- Mit dem zweiten Schützenhausbrand im Jahre 1993, ebenfalls durch Brandstiftung entstanden, wurde die Situation immer kritischer.

- Um eine angedrohte Zwangseinweisung der Reinacher Schützen ins Schürfeld durch die Militärdirektion Baselland zu verhindern, hatte auch die Gemeinde Ettingen, welche sich immer durch ein Veto, von einem Reinacher Einkaufsabsichten distanzierte, nichts mehr einzuwenden.

- Vorher konnte noch im Jahre 1992 als letztes grosses Ereignis, das Kantonale Schützenfest beider Basel im Reinacher Schiesstand, mit vorher neu installierter elektronischer Trefferanlage, durchgeführt werden.

- Mit dem Spatenstich vom Nov. 1994, für eine Erweiterung der Schiessanlage im Schürfeld, konnte ein langes Kapitel der erfolgreichen Vorverhandlungen abge-schlossen werden.Das Jahr 1995 stand ganz im Zeichen des Umzuges.Mit grossem Elan konnte die Schiessanlage Schürfeld nach einjähriger Umbauzeit am 4.Nov.1995 den Partnergemeinden Aesch, Pfeffingen, Ettingen, Therwil und Reinach nach derer Einweihung, übergeben werden.

- Seit Schiesssaison 1995, betreibt nun die Schützengesellschaft Reinach in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld ihren Schiesssport.




Geschichte des Schiess-Sport

Spätmittelalter
Zunächst handelte es sich um private Veranstaltungen von Jagdgesellschaften adliger Herkunft oder um Schiessübungen. 1400 dürften die städt. Schiessveranstaltungen noch weitgehend in der Hand von korporativ organisierten Schützen gelegen haben, die sich auch wechselseitig besuchten. Als im 15. Jh. die Feuerwaffen aufkamen, wurden sie zunehmend zu Anlässen städtischen und Bürgerlichen Repräsentation.

Mit der waffentechnischer. Entwicklung und der zunehmenden kriegstechnischen Bedeutung der Feuerwaffen im 16. und 17. Jh. begannen die Obrigkeiten mit dem Aufbau einer Milizorganisation mit geregelten Ausbildungszyklen (Militärische Ausbildung).
Zur Ausbildung der Schützen an der Waffe trugen auch die korporativ organisierten Schützengesellschaften bei. Diese genossen gewisse Privilegien und besassen eigene Plätze (Schützenmatten) und Schützenhäuser.

19. und 20. Jahrhundert
Die modernen Schützengesellschaften wie wir sie heute kennen, haben den Ursprung im Jahr 1824, als in Aarau der Schweizerische Schützenverband gegründet wurde. In den folgenden Jahren sind immer mehr Gesellschaften hinzugekommen. Geschossen wurden auf Distanzen von 450 bis 550 Fuss, was zirka 120–150 Meter entspricht. Mit Einführung des Feldstutzers in der Armee wurden die Distanzen auf 1000 bis 1200 Fuss, 300–360 Meter erhöht.
Nach der Einführung der allg. Wehrpflicht 1848 wurde in der Militärorganisation von 1874 auch die ausserdienstliche Schiesspflicht durchgesetzt und die Schützenvereine mit der Durchführung der Schiessübungen betraut. Nun entstanden nach und nach in fast allen Orten der Schweiz Schützenstände. Seit dem eidgenössischen Schützenfest 1872 in Zürich wurde die Distanz einheitlich auf 300 m festgelegt. Geschossen wurde mit Hinterladern wie dem Vetterli Gewehr und dem Martinistutzer. 1911 bzw. 1931 wurden die Karabiner (Modell 11 bzw. 31) als Einheitswaffe eingeführt, 1957 bzw. 1990 die Sturmgewehre der Schweiz. Industrie-Gesellschaft zur Ordonnanzwaffe erklärt. Die neue Militärorganisation von 1907 brachte die jährlichen Schiessübungen für alle Wehrpflichtigen.

Sportschießen oder auch Schießsport ist international der sportliche Umgang mit Schusswaffen oder Sportbogen (Armbrust, Bogen). Sportliches Schießen bedeutet Schießen nach bestimmten Regeln, die Waffe wird dabei – entgegen ihrem militärischen oder jagdlichen Ursprung – als Sportgerät verwendet, ähnlich wie der Speer beim Speerwerfen oder der Degen beim Fechten.

Die SG Reinach seit der Gründung im Jahre 1874 bis zum Hundertjährigen Jubiläum 1974
In den Kriegsjahren 1870 / 71, welche die meisten Schweizerbürger im Wehrkleid an der Grenze verbrachten, wurde in der militärischen Ausbildung das Schwergewicht auf die Förderung der Schiessfertigkeit gelegt.
Diese erweckte in manchem Soldaten die Freude am Schiesssport, was in vielen Gemeinden damals zur Gründung der ersten Schiessvereine führte.
Auch in Reinach, mit damals 800 Einwohnern, wurde von einigen begeisterten Schützen die Initiative ergriffen, um Wege zu suchen auch ausserhalb des Militärdienstes dem Schiesssport zu huldigen. Dies hatte zur Folge, dass im Jahre 1874 die Schützenunion gegründet wurde.
- Gründung des Militärschiessvereins im Jahre 1896, entstand ein zweiter Schiessverein in Reinach.
- Im Jahre 1906 zur Auflösung der Schützenunion.
- Gründung von je einer selbständigen Gesellschaft, die Feldschützen und den Freischützen.
- Im Jahre 1971, kam es nach 65 Jahren, zur Wiedervereinigung der beiden Vereine zu einem einzigen Schiessverein, unter dem noch heutigen Namen:
Schützengesellschaft Reinach.
- Rechtzeitig nach der Wiedervereinigung, konnte im Jahre 1974 das hundertjährige Jubiläum, gefeiert werden.




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